Familie und Historie

Die Landwirtschaft steht schon seit vielen Jahren im Mittelpunkt der Familie Reuhl. Im alten Ortskern von Gambach, Kirchgasse 5,  begannen Walter und Edith Reuhl neben Ackerbau und Viehzucht auch Ihr Interesse am Obstbau weiter zu entwickeln. 1960 wurden die ersten Erdbeeren im feldmäßigen Anbau angepflanzt, um die Früchte dann mit Ihrem VW-Käfer in Raum Bad Homburg zu vermarkten. Seit 1964 wird der Aussiedlerhof im Altstädter Feld von der Familie Reuhl bewirtschaftet. Die Fläche war sehr begrenzt, weshalb mit 12 Milchkühen und Nachzucht sowie 6 Zuchtsauen und deren Nachzucht begonnen wurde. Trotz der ganzen Arbeit war der Obstanbau und die Direktvermarktung immer ein wichtiges Thema in der Betriebsentwicklung.

Für zwei Familien war der Betrieb damals zu klein, weshalb Sohn Klaus, mittlerweile Landwirtschaftsmeister und selbst Familienvater die nächsten 20 Jahre in verantwortungsvoller Position für einen landwirtschaftlichen Spezialversicherer tätig war.

1990 übernahm Klaus den elterlichen Betrieb  zunächst im Nebenerwerb, dann ab 1995 im Vollerwerb und seit 1999, nach dem Zusammenschluss mit 3 weiteren Landwirten zur Conterra-KG, als Geschäftsführer. Die Conterra KG ist heute ein moderner Ackerbaubetrieb mit Raps, Weizen, Mais und Hirse im Anbau.

In 2006 pflanzte Klaus Reuhl die ersten Erdbeeren hier im Altstädter Feld. Die Vermarktung übernahm Erika Bull, die eigens dafür den Betrieb „Wetterauer Früchtchen“ gründete. Der Erdbeeranbau und  auch die Vermarktung entwickelten sich in den Folgejahren zu erfolgreichen Betrieben.

Maximilian Reuhl, schon gleich nach Abitur vom Erdbeervirus infiziert, lernte die Praxis bei drei renommierten Erdbeer-und Spargelbetrieben  und besuchte die Obstbauschule in Neustadt/Weinstraße, die er 2012 mit dem Gärtnermeister Fachrichtung Obstbau erfolgreich abschloss. Bereits 2011 pachtete  Maximilian Reuhl den Erdbeeranbaubetrieb von seinem Vater und begann zusätzlich mit dem Anbau von Spargel.

Um das Obstsortiment des Betriebes zu erweitern, pflanzte Maximilian in den Folgejahren außerdem über 2000 Süßkirschbäume der verschiedensten Sorten und Reifezeiten.

Unterstützt wird er auf dem Hof auch weiterhin von seinem Vater Klaus und Erika. Während der Erntezeit helfen natürlich außerdem zahlreiche Mitarbeiter im Verkauf und bei der Ernte.